Info (auch) für Eltern -1- Instagram

VonWebmaster

Info (auch) für Eltern -1- Instagram

Moin Shamrocks! und Freunde der Shamrocks!

In „Durchgelesen“ nehmen wir uns die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Nutzungsvereinbarungen und Datenschutzhinweise von bekannten Online-Diensten vor, überprüfen sie auf kritische Passagen und fassen sie verständlich zusammen. Jeden Freitag beleuchten wir also die Dienste, die wir selbst nutzen. Dabei ergänzen wir bestehende Artikel anderer Webseiten.

Ganz wichtig – nur wenn Sie uns für Ihr Kind die „Einwilligungserklärung-Bildmaterial“ unterschrieben zurück gegeben haben, könnte es sein, dass Sie Ihr Kind auf dieser Webseite wiederfinden werden. Es könnte auch sein, dass wir das Bild dann bei Twitter, Facebook, Instagram teilen. Wir achten jedoch darauf das es nur angemessenes Bildmaterial ist und nicht den AGB’s der Dienste widerspricht.

Natürlich können Sie jederzeit Ihrer Einwilligung komplett widersprechen, dann werden alle Bilder entfernt – wo Ihr Kind darauf zu sehen ist, oder Sie möchten nur einzelne Bilder entfernt haben – kein Problem.

Interessierte Eltern können auch Zugriff auf die Bildergalerien bekommen um so bereits vor einer Veröffentlichung Einsicht zu bekommen, über welches Bild- und Videomaterial wir verfügen. Melden Sie sich dazu einfach!

Sie sehen – wir gehen mit diesem Thema sehr sensibel um. Haben Sie Fragen dazu? Melden Sie sich gern bei mir: webmaster@shamrocks-cheerleading.de oder nutzen Sie gern das „Kontakt Formular“ dieser Webseite.

 

1           Instagram

(Quelle: https://www.schau-hin.info/artikel/instagram-einfach-erklaert/)

1.1          Was passiert auf der App?

Interessant zu beobachten sind die Trends, die bei der großen Community entstehen. Postings unter dem Hashtag #TBT stehen für „Throwback Thursday“ (engl. „Donnerstagsrückblick“) und rufen zum sentimentalen Rückblick auf ältere Fotos auf.

Doch wird Instagram auch für kritische Statements verwendet. Unter #thepowerofmakeup, zeigen sich Mädchen und Frauen auf einer Gesichtsseite komplett und auf der anderen gar nicht geschminkt, um eine Diskussion zu Schönheitsidealen anzuregen.

Wo die Massen sich neuen Trends hingeben, sind natürlich auch Stars und Sternchen nicht weit. Diese stellen durch persönliche Fotos und Videos eine Nähe zu ihren Fans her. Ein Großteil der Stars nutzt ihren Account zur exzessiven Selbstdarstellung – wie zum Beispiel Selfie-Vollprofi Kim Kardashian mit über 114 Millionen Followern (Stand: Juli 2018).

Einige Berühmtheiten hat Instagram aber auch hervorgebracht: Influencer können mit Werbedeals durch große Followerschaft und damit verbundene Reichweite über die App sogar Geld verdienen. Werbung, welche von Kindern und Jugendlichen oft nicht als solche erkannt wird.

1.1.1           Besonders Jugendliche vertrauen ihren Online-Idolen

1.2          Was muss ich beachten?

1.2.1          Altersfreigabe

Laut Nutzungsbedingungen ist Instagram ab 13 Jahren zugelassen. Jedoch gibt es keine explizite Altersprüfung. Für Kinder eignen sich altersgerechte Alternativen eher, wie beispielsweise juki.de.

1.2.2          Ungeeignete Inhalte

Der Selbstdarstellungsdrang und der Wunsch nach vielen Likes führen dazu, dass sich User mit immer außergewöhnlicheren, extremen oder vermeintlich perfekten Fotografien und Videos überbieten möchten. Die Folge sind Trends, die zum Posten freizügiger, sehr dünner oder anderweitig fragwürdiger Körperbilder animieren.

Instagram formuliert zwar in seinen Gemeinschaftsrichtlinien, dass Inhalte, die Gewalt, Hass, selbstverletzendes Verhalten oder Nacktheit zeigen, gelöscht werden. Dies kann allerdings etwas Zeit in Anspruch nehmen, in der Screenshots der Inhalte aufgenommen und weiterverbreitet werden können.

1.2.3          Instagram: Das problematische Streben nach Perfektion

 

1.2.4          Inszenierung

Durch Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung ist nur schwer einzuschätzen, wer realistisches Material online stellt und wer nicht. Auch Stars schummeln nicht selten und tragen zu einem verzerrten Gesamtbild dessen bei, was jungen Leuten als erstrebenswertes Körperbild vermittelt wird. Hierbei hilft den Berühmtheiten unter den Influencern der Umstand, dass Bilder und Videos als aus dem Leben gegriffen erscheinen und vielen, insbesondere jungen Usern, der Inszenierungsgrad der vermeintlichen Schnappschüsse nicht ersichtlich ist.

1.2.5          Umgang mit Selbstinszenierung: Tipps für Eltern

 

1.2.6          Urheberrechte

Vorsicht gilt bei Fotos oder Videos, auf denen auch andere Personen zu sehen sind, davon diesen die Erlaubnis zur Veröffentlichung vorliegen muss. Dies gilt auch für Fotos von anderen aus dem Internet, außer es diese wurden unter der Creative Commons-Lizenz zur freien Verfügung gestellt.

1.2.7          SCHAU HIN!-Tipps im Überblick

  • SICHERHEIT CHECKEN
    Am besten legen Eltern gemeinsam mit Ihrem Kind das Benutzerkonto an, richten die Privatsphäre-Einstellungen ein und prüfen die Sicherheitseinstellungen.
  • REGELN VEREINBAREN
    Klare Regeln, was gepostet wird und was nicht, sowohl, was das eigene, wie auch das Familienleben betrifft, schaffen Orientierung. Auch die Anregung von Handyfreien Zonen, zum Beispiel zu Tisch oder im Urlaub hilft.
  • RISIKEN BENENNEN
    Eltern sollten ganz offen  über die möglichen Gefahren durch unüberlegtes Posten reden, damit ihr Kind Verhaltensregeln nachvollziehen kann. Kinder können so wissen, dass im Falle von Cybermobbing, Belästigung oder verstörenden Inhalten die Eltern die ersten Ansprechpartner sind.
  • GESEHENES BESPRECHEN
    Offenheit für die Interessen des Kindes auf Instagram und gemeisames Anschauen der Postings schafft Vertrauen und Überblick über den Kontext in dem sich das Kind online bewegt.
  • REFLEKTION ANREGEN
    Wie kalkuliert entsteht ein Schnappschuss bei Stars und Influencern wirklich? Eltern können ihrem Kind Impulse geben, Inszenierungen, digitale Bildbearbeitung und Produktplatzierungen kritisch aufzuspüren.

 

 

Über den Autor

Webmaster administrator

Webmaster befassen sich mit der Planung, grafischen Gestaltung, Entwicklung, Wartung, Vermarktung und Administration von Websites und -anwendungen im Internet oder im Intranet einer Organisation. Sie sind der erste Ansprechpartner bei technischen Problemen, Fragen oder Anregungen zu einer Website.

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